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Mitgetragen.

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Zeitzeuginnen

Frauen im Bergbau

In neun Videoporträts erzählen Frauen, wie der Bergbau ihr Leben geprägt hat. Als Markscheiderin oder Energieelektronikerin gingen sie ihren Weg in einer von Männern geprägten Arbeitswelt. Als Ehefrauen und Töchter erlebten sie den Familienalltag zwischen Schichtdienst, Zusammenhalt und der Sorge um geliebte Menschen. Ihre Erinnerungen erzählen von beruflichen Herausforderungen, persönlichen Entbehrungen und einer besonderen Gemeinschaft. Bis heute engagieren sich viele von ihnen dafür, die Bergbaukultur lebendig zu halten. Die Videos machen ihre Perspektiven sichtbar und bewahren Geschichten, die zum Bergbau ebenso dazugehören wie die Arbeit unter Tage.

"Dieses Wir-Gefühl habe ich so nie wieder erlebt.“

Petra Paulus, Markscheiderin

"Frauen in technischen Berufen hat es damals noch nicht so viele gegeben, vor allen Dingen nicht auf der Grube.“

Kerstin Gorny, Energieelektronikerin

"Für uns war das Leben in Velsen ein Aufstieg.“

Ursula Claus, Tochter eines Elektro- und Maschinenbauingenieurs der Grube Velsen

"Im Bergbau mussten sich die Kumpel vollkommen aufeinander verlassen können. Das war selbstverständlich.“

Elisabeth Schmitt, Frau eines Bergmanns

"Immer diese Angst, wenn er morgens geht, dass er nicht mehr rauskommt.“

Ilka Etgen, Frau eines Bergmanns

"Mein Bruder musste mit 14 Jahren auf die Grube gehen.“

Sylvia Motsch, Frau eines Bergmanns

"Mein Mann hatte Schichtdienst, sodass wir uns an verschiedenen Tagen nur über Zettel verständigen konnten.“

Brigitte Motsch, Frau eines Bergmanns

"Sie stand mit beiden Beinen fest auf dem Boden und wusste genau, was sie wollte.“

Liane Faust Großnichte von Ida Venitz, Handarbeitslehrerin an Grubenhaushaltungsschulen

"Die Erinnerung an den Bergbau soll erhalten bleiben, weil er Teil der DNA unseres Bundeslandes ist.“

Judith Weyer Tochter und Enkelin von Bergmännern
Hast du gewusst?
Den „Heulrufgenerator“ nennen Bergleute umgangssprachlich „Wau-Wau“, da der sich so anhört wie das Bellen eines Hundes.
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